WELTjournal - St 25.03. 22:30
Social Media - die große Gefahr. Die Gefahren der sogenannten Sozialen Medien wie Tiktok, Instagram, Facebook oder Snapchat reichen von Desinformation und der Verbreitung von Verschwörungstheorien bis zu Suchtproblemen und psychischen Erkrankungen. Die Politik ringt um eine strengere Regulierung und berät über ein Verbot für Kinder und Jugendliche. Eltern, Anwälte und Aktivisten fordern, die Verantwortlichen der sozialen Medien zur Rechenschaft zu ziehen. Das WELTjournal zeigt, wie Falschinformationen in Sozialen Medien 2024 zu den schlimmsten rechtsextremen, antimuslimischen Ausschreitungen in Großbritannien seit Jahrzehnten führten. Und es schildert das Schicksal der 18-jährigen US-Schülerin Anna, deren Social-Media-Konsum zu einer Suchtproblematik und Depressionen führte und die sich schließlich das Leben nahm. Annas Mutter verklagt die großen Social-Media-Unternehmen, gemeinsam mit tausenden anderen Eltern, deren Kinder Ähnliches durchmachten. Ihr Anwalt sagt, die Tech-Giganten stellten Profit über Verantwortung: "Ich denke, Instagram und co wollen einfach nur viel Geld machen - und es ist ihnen egal, ob dabei zufällig ein paar Kinder umkommen." Gestaltung Luise: Milligan
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WELTjournal - Čt 07.05. 12:00
WELTjournal - Čt 07.05. 12:00
Varosha - Zyperns Geisterstadt erwacht. Zyperns einst mondäner Badeort Varosha - jahrzehntelang Symbol der Teilung der Mittelmeerinsel - wurde 2020 überraschend wieder geöffnet. Nach fast 50 Jahren konnten Menschen erstmals wieder jenen Ort betreten, der nach der türkischen Militärintervention von 1974 zur "Geisterstadt" wurde. Das WELTjournal+ zeigt einen faszinierenden Ort, wo die Natur verlassene Orte und Gebäude erobert hat und trifft Eigentümer, die nach wie vor um Entschädigungszahlungen und für ihre Rückkehr kämpfen. Doch wer darf tatsächlich zurück? Was ist aus jenen Häusern, Hotels und Geschäften geworden, die für viele Familien über 50 Jahre lang als verloren galten? Und wie verändert die schrittweise Öffnung des Gebiets das fragile Kräfteverhältnis zwischen der Republik Zypern, Nordzypern und der Türkei? Archivmaterial, persönliche Geschichten und aktuelle Entwicklungen verflechten sich zu einem vielschichtigen Blick auf fünf Jahrzehnte ungelöster Konflikte - und auf einen Ort, der vor einem möglichen Neuanfang steht. Gestaltung: Sylvie Deleule
WELTjournal - Čt 07.05. 11:30
WELTjournal - Čt 07.05. 11:30
Zypern - wie ein Grenzort zusammenlebt. Mitten in der UN-Pufferzone, die die Insel heute noch teilt, liegt ein Dorf, wo Griechinnen und Griechen, Türkinnen und Türken Seite an Seite leben. 52 Jahre nach Kriegsende gilt Pyla als eine Art "Friedenslabor". Das WELTjournal zeigt, warum Frieden hier trotz aller Differenzen gelingt. Seit 14 Jahren versucht Simos Mitides, Bürgermeister für alle Bewohnerinnen und Bewohner zu sein - gemeinsam mit dem türkisch?zyprischen Mokhtar, seinem Pendant auf der anderen Seite. Das Dorf ist doppelt organisiert: zwei Schulen, zwei Supermärkte, zwei Cafés, zwei Kultstätten. Munise Beyaz, eine Zyperntürkin, wurde nach dem Krieg von 1974 geboren. Sie kennt die Sprache sowie die Traditionen beider Kulturen. Gemeinsam mit ihrer griechischen Freundin Emily möchte sie einen Gesprächskreis für Frauen gründen. Gestaltung: Mayalen de Castelbajac
WELTjournal - St 06.05. 23:05
WELTjournal - St 06.05. 23:05
Varosha - Zyperns Geisterstadt erwacht. Zyperns einst mondäner Badeort Varosha - jahrzehntelang Symbol der Teilung der Mittelmeerinsel - wurde 2020 überraschend wieder geöffnet. Nach fast 50 Jahren konnten Menschen erstmals wieder jenen Ort betreten, der nach der türkischen Militärintervention von 1974 zur "Geisterstadt" wurde. Das WELTjournal+ zeigt einen faszinierenden Ort, wo die Natur verlassene Orte und Gebäude erobert hat und trifft Eigentümer, die nach wie vor um Entschädigungszahlungen und für ihre Rückkehr kämpfen. Doch wer darf tatsächlich zurück? Was ist aus jenen Häusern, Hotels und Geschäften geworden, die für viele Familien über 50 Jahre lang als verloren galten? Und wie verändert die schrittweise Öffnung des Gebiets das fragile Kräfteverhältnis zwischen der Republik Zypern, Nordzypern und der Türkei? Archivmaterial, persönliche Geschichten und aktuelle Entwicklungen verflechten sich zu einem vielschichtigen Blick auf fünf Jahrzehnte ungelöster Konflikte - und auf einen Ort, der vor einem möglichen Neuanfang steht. Gestaltung: Sylvie Deleule
WELTjournal - St 06.05. 22:30
WELTjournal - St 06.05. 22:30
Zypern - wie ein Grenzort zusammenlebt. Mitten in der UN-Pufferzone, die die Insel heute noch teilt, liegt ein Dorf, wo Griechinnen und Griechen, Türkinnen und Türken Seite an Seite leben. 52 Jahre nach Kriegsende gilt Pyla als eine Art "Friedenslabor". Das WELTjournal zeigt, warum Frieden hier trotz aller Differenzen gelingt. Seit 14 Jahren versucht Simos Mitides, Bürgermeister für alle Bewohnerinnen und Bewohner zu sein - gemeinsam mit dem türkisch?zyprischen Mokhtar, seinem Pendant auf der anderen Seite. Das Dorf ist doppelt organisiert: zwei Schulen, zwei Supermärkte, zwei Cafés, zwei Kultstätten. Munise Beyaz, eine Zyperntürkin, wurde nach dem Krieg von 1974 geboren. Sie kennt die Sprache sowie die Traditionen beider Kulturen. Gemeinsam mit ihrer griechischen Freundin Emily möchte sie einen Gesprächskreis für Frauen gründen. Gestaltung: Mayalen de Castelbajac
WELTjournal - Čt 30.04. 11:55
Iran - Widerstand und Hoffnung im Krieg. Die Bevölkerung im Iran schwankt zwischen Hoffnung, Angst und der Sorge vor Engpässen. Sanktionen und blockierte Häfen verschärfen die Situation. Über 93 Millionen Menschen leben seit Ende Februar im Schatten des Krieges. Seit Jahrzehnten leidet die Bevölkerung unter der Herrschaft der Mullahs. Nun fürchten viele, das Regime könnte den Krieg als Vorwand nutzen, um die Unterdrückung noch weiter zu verstärken. Risse, die es bereits in der Gesellschaft gab, haben sich weiter vertieft. Das WELTjournal zeigt im Geheimen gedrehte Bilder, die einen seltenen Einblick in den Kriegsalltag eröffnen. Familien, die jetzt ständig mit Blick auf die Nachrichten, ohne Arbeit und Einkommen in ihren Wohnungen leben, Wasser und Vorräte horten - und hoffen, von Raketen verschont zu bleiben.
WELTjournal - St 29.04. 22:30
Iran - Widerstand und Hoffnung im Krieg. Die Bevölkerung im Iran schwankt zwischen Hoffnung, Angst und der Sorge vor Engpässen. Sanktionen und blockierte Häfen verschärfen die Situation. Über 93 Millionen Menschen leben seit Ende Februar im Schatten des Krieges. Seit Jahrzehnten leidet die Bevölkerung unter der Herrschaft der Mullahs. Nun fürchten viele, das Regime könnte den Krieg als Vorwand nutzen, um die Unterdrückung noch weiter zu verstärken. Risse, die es bereits in der Gesellschaft gab, haben sich weiter vertieft. Das WELTjournal zeigt im Geheimen gedrehte Bilder, die einen seltenen Einblick in den Kriegsalltag eröffnen. Familien, die jetzt ständig mit Blick auf die Nachrichten, ohne Arbeit und Einkommen in ihren Wohnungen leben, Wasser und Vorräte horten - und hoffen, von Raketen verschont zu bleiben.
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Social Media - die große Gefahr. Die Gefahren der sogenannten Sozialen Medien wie Tiktok, Instagram, Facebook oder Snapchat reichen von Desinformation und der Verbreitung von Verschwörungstheorien bis zu Suchtproblemen und psychischen Erkrankungen. Die Politik ringt um eine strengere Regulierung und berät über ein Verbot für Kinder und Jugendliche. Eltern, Anwälte und Aktivisten fordern, die Verantwortlichen der sozialen Medien zur Rechenschaft zu ziehen.
Das WELTjournal zeigt, wie Falschinformationen in Sozialen Medien 2024 zu den schlimmsten rechtsextremen, antimuslimischen Ausschreitungen in Großbritannien seit Jahrzehnten führten.
Und es schildert das Schicksal der 18-jährigen US-Schülerin Anna, deren Social-Media-Konsum zu einer Suchtproblematik und Depressionen führte und die sich schließlich das Leben nahm. Annas Mutter verklagt die großen Social-Media-Unternehmen, gemeinsam mit tausenden anderen Eltern, deren Kinder Ähnliches durchmachten. Ihr Anwalt sagt, die Tech-Giganten stellten Profit über Verantwortung: "Ich denke, Instagram und co wollen einfach nur viel Geld machen - und es ist ihnen egal, ob dabei zufällig ein paar Kinder umkommen."
Gestaltung Luise: Milligan