kulturMontag - Po 09.03. 22:30
Österreich (2026). Zwischen Kollaps und Aufbruch Nach der Wahl der blau-schwarzen Landesregierung war die Aufregung in der steirischen Kulturszene groß: FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek hat Volkskultur und Brauchtum zur Chefsache erklärt, das Kulturkuratorium wurde kurzerhand politisch umgefärbt und die freie Szene protestierte gegen Subventionskürzungen. Ein Jahr später scheint sich die Lage zuzuspitzen: seit Monaten herrscht in der Steiermark ein Förderstopp. Kulturvereine im ganzen Bundesland stehen vor dem Aus und auch landeseigene Institutionen wie das Universalmuseum Joanneum und die Bühnen Graz sind von den Sparmaßnahmen betroffen. Der slowakische Schriftsteller und Journalist Michal Hvorecký ist einer der bekanntesten Künstler seines Landes und eine der wichtigsten Stimmen im Kampf gegen die ultrarechte Kulturpolitik der Slowakei. Jetzt legt der 49-Jährige ein neues Buch vor: "Dissident" ist ein persönlicher und zugleich analytischer Text über die Zerbrechlichkeit der Demokratie und die Kraft der Zivilgesellschaft. Das Opernstudio der Wiener Staatsoper ist ein erstklassiger Ausbildungsort für Sängerinnen und Sänger. Der kulturMONTAG stellt einen seiner Absolventen, den Südafrikaner Katleho Mokhoabane vor. Jetzt gibt er sein Debüt auf der großen Bühne in der Titelrolle in Mozarts "La Clemenza die Tito".
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kulturMontag - Út 28.04. 03:10
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Österreich (2026). Schadensbegrenzung, Schmäh & Schamesröte "Medienpolitik sei auch Demokratiepolitik", sagt Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler und hat eine Neuaufstellung der Medienförderung in Aussicht gestellt. Ende April sollen die Ergebnisse der beim Medienhaus Wien in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Studie präsentiert werden. Wie kann Qualitäts-Journalismus gefördert werden und nicht willfährige Berichterstattung? Mit Hits wie "Cordula Grün" oder "Expresso & Tschianti" füllt er ganze Stadien und doch kehrt der erfolgreiche Singer- Songwriter JOSH. mit seinem neuen Album "Wer singt dann Lieder für dich" zu seinen Wurzeln zurück. Auf der gleichnamigen Solotour will er seine Fans in kleinen Clubs begeistern. Zum 150 Jahr Jubiläum hält das Naturhistorische Museum, mit mehr als 30 Millionen Objekten eine der bedeutendsten Sammlungen der Welt eine kritische Rückschau auf die eigene Geschichte. In der Ausstellung "Gutes Sammeln - Böses Sammeln" wird u.a. die Provenienzforschung oder der Umgang mit dem kolonialen Erbe beleuchtet.
kulturMontag - Po 27.04. 22:30
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Österreich (2026). Schadensbegrenzung, Schmäh & Schamesröte "Medienpolitik sei auch Demokratiepolitik", sagt Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler und hat eine Neuaufstellung der Medienförderung in Aussicht gestellt. Ende April sollen die Ergebnisse der beim Medienhaus Wien in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Studie präsentiert werden. Wie kann Qualitäts-Journalismus gefördert werden und nicht willfährige Berichterstattung? Mit Hits wie "Cordula Grün" oder "Expresso & Tschianti" füllt er ganze Stadien und doch kehrt der erfolgreiche Singer- Songwriter JOSH. mit seinem neuen Album "Wer singt dann Lieder für dich" zu seinen Wurzeln zurück. Auf der gleichnamigen Solotour will er seine Fans in kleinen Clubs begeistern. Zum 150 Jahr Jubiläum hält das Naturhistorische Museum, mit mehr als 30 Millionen Objekten eine der bedeutendsten Sammlungen der Welt eine kritische Rückschau auf die eigene Geschichte. In der Ausstellung "Gutes Sammeln - Böses Sammeln" wird u.a. die Provenienzforschung oder der Umgang mit dem kolonialen Erbe beleuchtet.
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Österreich (2026). Zwischen Kollaps und Aufbruch
Nach der Wahl der blau-schwarzen Landesregierung war die Aufregung in der steirischen Kulturszene groß: FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek hat Volkskultur und Brauchtum zur Chefsache erklärt, das Kulturkuratorium wurde kurzerhand politisch umgefärbt und die freie Szene protestierte gegen Subventionskürzungen. Ein Jahr später scheint sich die Lage zuzuspitzen: seit Monaten herrscht in der Steiermark ein Förderstopp. Kulturvereine im ganzen Bundesland stehen vor dem Aus und auch landeseigene Institutionen wie das Universalmuseum Joanneum und die Bühnen Graz sind von den Sparmaßnahmen betroffen. Der slowakische Schriftsteller und Journalist Michal Hvorecký ist einer der bekanntesten Künstler seines Landes und eine der wichtigsten Stimmen im Kampf gegen die ultrarechte Kulturpolitik der Slowakei. Jetzt legt der 49-Jährige ein neues Buch vor: "Dissident" ist ein persönlicher und zugleich analytischer Text über die Zerbrechlichkeit der Demokratie und die Kraft der Zivilgesellschaft. Das Opernstudio der Wiener Staatsoper ist ein erstklassiger Ausbildungsort für Sängerinnen und Sänger. Der kulturMONTAG stellt einen seiner Absolventen, den Südafrikaner Katleho Mokhoabane vor. Jetzt gibt er sein Debüt auf der großen Bühne in der Titelrolle in Mozarts "La Clemenza die Tito".