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ORF 1

Internationale Supermärkte: Was steckt hinter dem Boom? Österreich gehört zu den Ländern mit einer besonders hohen Dichte an Lebensmittelgeschäften in Europa. Vor allem in Wien liegen Supermarktfilialen oft nur wenige Gehminuten auseinander - gleichzeitig wird der Markt von wenigen großen Ketten geprägt. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt eine zweite Ebene des Handels: Ethno-Supermärkte. Während im ländlichen Raum viele traditionelle Nahversorger verschwinden, wächst in Wien die Zahl dieser oft kleinen Geschäfte. Prosi ist wahrscheinlich der bekannteste internationale Supermarkt der Stadt. Doch das Familienunternehmen ist noch viel mehr als das: Die Pallikunnels haben hier in den letzten Jahrzehnten einen Treffpunkt der Kulturen errichtet. Dabei ist Prosi mit seinem Geschäftsmodell heute bei weitem kein Unikum mehr: Ähnliche Geschäfte findet man mittlerweile in vielen Teilen Wiens. Rund um den Naschmarkt etwa haben sich zahlreiche chinesische Geschäfte angesiedelt. Bo Wen hat hier erst vor kurzem gemeinsam mit ihrem Mann ein Geschäft neu eröffnet. Die meisten der internationalen Supermärkte in Wien sind aber türkisch - und die Supermarktkette Etsan ist die unangefochtene Größe unter ihnen, mit dutzenden Filialen in Wien und Umgebung. In den dazugehörigen Logistikzentren versorgt das Unternehmen der Familie Ünal außerdem zahlreiche Nahversorger mit Lebensmitteln aus aller Welt. Mit wie viel Zeitaufwand es verbunden sein kann, ein kleines Lebensmittelgeschäft zu betreiben, beweist die Familie Turgaz. Ihre Bäckerei Ahi am Yppenplatz ist vergleichbar mit einem Späti in Berlin: Hier bekommt man auch mitten in der Nacht noch Lebensmittel. Braucht es in einer Metropole wie Wien zukünftig noch mehr solcher Geschäfte?

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Internationale Supermärkte: Was steckt hinter dem Boom? Österreich gehört zu den Ländern mit einer besonders hohen Dichte an Lebensmittelgeschäften in Europa. Vor allem in Wien liegen Supermarktfilialen oft nur wenige Gehminuten auseinander - gleichzeitig wird der Markt von wenigen großen Ketten geprägt.

Doch wer genauer hinschaut, entdeckt eine zweite Ebene des Handels:
Ethno-Supermärkte. Während im ländlichen Raum viele traditionelle Nahversorger verschwinden, wächst in Wien die Zahl dieser oft kleinen Geschäfte.

Prosi ist wahrscheinlich der bekannteste internationale Supermarkt der Stadt. Doch das Familienunternehmen ist noch viel mehr als das: Die Pallikunnels haben hier in den letzten Jahrzehnten einen Treffpunkt der Kulturen errichtet. Dabei ist Prosi mit seinem Geschäftsmodell heute bei weitem kein Unikum mehr: Ähnliche Geschäfte findet man mittlerweile in vielen Teilen Wiens. Rund um den Naschmarkt etwa haben sich zahlreiche chinesische Geschäfte angesiedelt. Bo Wen hat hier erst vor kurzem gemeinsam mit ihrem Mann ein Geschäft neu eröffnet.

Die meisten der internationalen Supermärkte in Wien sind aber türkisch - und die Supermarktkette Etsan ist die unangefochtene Größe unter ihnen, mit dutzenden Filialen in Wien und Umgebung. In den dazugehörigen Logistikzentren versorgt das Unternehmen der Familie Ünal außerdem zahlreiche Nahversorger mit Lebensmitteln aus aller Welt.

Mit wie viel Zeitaufwand es verbunden sein kann, ein kleines Lebensmittelgeschäft zu betreiben, beweist die Familie Turgaz. Ihre Bäckerei Ahi am Yppenplatz ist vergleichbar mit einem Späti in Berlin: Hier bekommt man auch mitten in der Nacht noch Lebensmittel. Braucht es in einer Metropole wie Wien zukünftig noch mehr solcher Geschäfte?