Das Almtal - Mächtige Berge, klares Wasser und faszinierende Wildtiere
Spielfilm. Das Almtal im Traunviertel zählt zu den imposantesten Landschaften Österreichs. Erich Pröll trifft zu Beginn "Märchen-Erzähler" Helmut Wittmann und entführt in die Mystik rund um den Almsee. Kühl, sauber und glasklar steigt Wasser aus unzähligen Quellen des Seebodens auf und nährt damit den Almsee. Forellen und Saiblinge entwickeln sich hier prächtig - zur Freude der Fischer. Mit der Unterwasserkamera gelingt ein Blick in den Fischkalter. Er ist unter der Fischerhütte am See in ein paar Metern Tiefe verankert. Bei Grünau liegen die Fischteiche mit den Jungfischen des Forellenhofes. In der Küche werden die ausgewachsenen Forellen zu kulinarischen Leckerbissen veredelt. Der Almfluss durchschneidet zu Beginn mächtige Waldlandschaften, die das obere Almtal prägen. Die Waldarbeit ist hier wegen der steilen Berghänge beschwerlich. Fritz Wolf bezeichnet sich selbst als "Waldpädagoge" und erläutert, wie er nachhaltige Bewirtschaftung oder natürlichen Aufwuchs versteht - seiner Meinung nach eine wesentliche Voraussetzung für beste Grundwasserqualität. Zu den Urgesteinen des Almtals zählt ohne Zweifel Tourismus-Pionier Hermann Hüthmayr. Der einstige Waldbauernbub wurde schon mit 24 Jahren zum jüngsten Tourismuschef Österreichs gekürt. 40 Jahre lang prägte er als Hüttenwirt das Hochberghaus auf dem Kasberg, bis er es 2014 seinem Nachfolger übergeben hat. Heute setzt er auf Tourismus-Trends aus dem Fernen Osten wie das Waldbaden. Damit will er die Sehnsucht gestresster Urlauber nach intensivem Naturerleben stillen, was sich positiv auf Körper und Geist der Gäste auswirken soll. Die Energie des Almflusses wird besonders intensiv genutzt. Neben zahlreichen Sägewerken treibt das Wasser auf einer Fließstrecke von 45 Kilometern bis zur Einmündung in die Traun 48 Kleinkraftwerke an. Es ist damit die vergleichsweise dichteste Kraftwerksstrecke unter Österreichs Flüssen. Hunderte Haushalte werden so mit Strom versorgt. Helmut Neubacher hat sich seine kleine Säge mit einem eigenen Kraftwerk selbst gebaut. Acht Meter ist sein hölzernes Wasserrad groß - und damit das größte Österreichs. Neben der Pyhrn-Eisenwurzen spielte zur Zeit der Donaumonarchie auch an der Alm die Sensenerzeugung eine entscheidende Rolle: Noch können die schweren Hämmer im Sensenmuseum Geyerhammer bewundert werden. Auch für Naturbeobachter gilt der Fluss mit seiner Landschaft als Refugium für Wasservögel wie Stockenten, Haubentaucher, Schwäne und Graugänse, die durch den Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz Bekanntheit erlangten. Seine Forschungsstelle wird heute von Dr. Kurt Kotrschal geleitet. Gemeinsam mit anderen Verhaltensforschern beobachtet er Raben, Dohlen, Waldrappe - und auch heute noch Graugänse. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Konrad-Lorenz-Forschungsinstitut liegt der völlig neu gestaltete "Cumberland Wildtierpark". Auf 60 Hektar können Besucher heimische Wildtiere wie Luchse, Bisons, Wölfe, Bären, Elche oder Waldrappe hautnah erleben.
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Österreich-Bild aus dem Landesstudio Wien
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Die Engel der Nacht - Unterwegs mit dem Ärztefunkdienst. Wenn Wien schläft oder die Arztpraxen geschlossen haben, fängt ihre Arbeit erst an. Diese Dokumentation zeigt den Wiener Ärztefunkdienst so realitätsnah wie nie zuvor. Katharina Reigersberg begleitet darin vier Ärztinnen und Ärzte hautnah bei ihren emotionalen Einsätzen im eisigen Winter und heißen Sommer. Vom Stress in der Erstversorgungsambulanz des AKH über den Sekundentakt in der Notrufzentrale bis hin zur hochmodernen Telemedizin. Ein Österreich-Bild von Katharina Reigersberg für das Landesstudio Wien.
Österreich-Bild aus dem Landesstudio Wien
Die Engel der Nacht - Unterwegs mit dem Ärztefunkdienst. Wenn Wien schläft oder die Arztpraxen geschlossen haben, fängt ihre Arbeit erst an. Diese Dokumentation zeigt den Wiener Ärztefunkdienst so realitätsnah wie nie zuvor. Katharina Reigersberg begleitet darin vier Ärztinnen und Ärzte hautnah bei ihren emotionalen Einsätzen im eisigen Winter und heißen Sommer. Vom Stress in der Erstversorgungsambulanz des AKH über den Sekundentakt in der Notrufzentrale bis hin zur hochmodernen Telemedizin. Ein Österreich-Bild von Katharina Reigersberg für das Landesstudio Wien.
Österreich-Bild am Feiertag
Mitten im Leben - Vom Umgang mit Trauer. In der Zeit rund um Allerheiligen ist die Trauer um liebe Menschen, die wir verloren haben, allgegenwärtig. Doch wie umgehen mit der Trauer, wenn rundherum gerade das Leben pulsiert? Friedhöfe bieten hier die nötige Ruhe für Trostsuchende. Sie sind eine Oase im Alltag, aber auch Sehenswürdigkeit für Touristinnen und Touristen. Der Friedhof St. Sebastian, der Friedhof von St. Peter und der Kommunalfriedhof sind die Schauplätze des ÖSTERREICH-BILD am Feiertag aus dem Landesstudio Salzburg.
O pořadu
Spielfilm. Das Almtal im Traunviertel zählt zu den imposantesten Landschaften Österreichs. Erich Pröll trifft zu Beginn "Märchen-Erzähler" Helmut Wittmann und entführt in die Mystik rund um den Almsee. Kühl, sauber und glasklar steigt Wasser aus unzähligen Quellen des Seebodens auf und nährt damit den Almsee. Forellen und Saiblinge entwickeln sich hier prächtig - zur Freude der Fischer. Mit der Unterwasserkamera gelingt ein Blick in den Fischkalter. Er ist unter der Fischerhütte am See in ein paar Metern Tiefe verankert. Bei Grünau liegen die Fischteiche mit den Jungfischen des Forellenhofes. In der Küche werden die ausgewachsenen Forellen zu kulinarischen Leckerbissen veredelt. Der Almfluss durchschneidet zu Beginn mächtige Waldlandschaften, die das obere Almtal prägen. Die Waldarbeit ist hier wegen der steilen Berghänge beschwerlich. Fritz Wolf bezeichnet sich selbst als "Waldpädagoge" und erläutert, wie er nachhaltige Bewirtschaftung oder natürlichen Aufwuchs versteht - seiner Meinung nach eine wesentliche Voraussetzung für beste Grundwasserqualität. Zu den Urgesteinen des Almtals zählt ohne Zweifel Tourismus-Pionier Hermann Hüthmayr. Der einstige Waldbauernbub wurde schon mit 24 Jahren zum jüngsten Tourismuschef Österreichs gekürt. 40 Jahre lang prägte er als Hüttenwirt das Hochberghaus auf dem Kasberg, bis er es 2014 seinem Nachfolger übergeben hat. Heute setzt er auf Tourismus-Trends aus dem Fernen Osten wie das Waldbaden. Damit will er die Sehnsucht gestresster Urlauber nach intensivem Naturerleben stillen, was sich positiv auf Körper und Geist der Gäste auswirken soll. Die Energie des Almflusses wird besonders intensiv genutzt. Neben zahlreichen Sägewerken treibt das Wasser auf einer Fließstrecke von 45 Kilometern bis zur Einmündung in die Traun 48 Kleinkraftwerke an. Es ist damit die vergleichsweise dichteste Kraftwerksstrecke unter Österreichs Flüssen. Hunderte Haushalte werden so mit Strom versorgt. Helmut Neubacher hat sich seine kleine Säge mit einem eigenen Kraftwerk selbst gebaut. Acht Meter ist sein hölzernes Wasserrad groß - und damit das größte Österreichs. Neben der Pyhrn-Eisenwurzen spielte zur Zeit der Donaumonarchie auch an der Alm die Sensenerzeugung eine entscheidende Rolle: Noch können die schweren Hämmer im Sensenmuseum Geyerhammer bewundert werden. Auch für Naturbeobachter gilt der Fluss mit seiner Landschaft als Refugium für Wasservögel wie Stockenten, Haubentaucher, Schwäne und Graugänse, die durch den Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz Bekanntheit erlangten. Seine Forschungsstelle wird heute von Dr. Kurt Kotrschal geleitet. Gemeinsam mit anderen Verhaltensforschern beobachtet er Raben, Dohlen, Waldrappe - und auch heute noch Graugänse. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Konrad-Lorenz-Forschungsinstitut liegt der völlig neu gestaltete "Cumberland Wildtierpark". Auf 60 Hektar können Besucher heimische Wildtiere wie Luchse, Bisons, Wölfe, Bären, Elche oder Waldrappe hautnah erleben.